Community SUMMIT live - Donnerstag Teil 1
Marken in Second Life
Markus Breuer, elephant seven
- Die klassische Werbung hat derzeit ein Aufmerksamkeitsproblem
- Erläuterung der Grundlagen von SL
- Erläuterung der Möglichkeiten des Avatar-Building für Marketing (Face, Personality, Distance, Proxmity, Gestures , Sharing Experiece)
- Alles was erschaffen wird, ist Eigentum und kann vermarktet werden
- Registrierte Anwender: ca.6 Mio
- Aktive User: ca. 1 Mio
- Demographie: Male/Female: 65% / 35%
- Deutschland: 100.000 – 200.000 Anwender. Das ist unter Marketinggesichtspunkten nicht viel.
- Warum trotzdem interessant? Weil man für bestimmte Projekte nicht die große Masse braucht.
- Manchmal lieber eine intensive Kommunikation mit einer kleineren qualifizierten Gruppe
- Möglichkeit: Kombination und Synchronisation von klassischen Marketingmaßnahmen in SL
- Möglichkeit: Fokusgruppen-Tests (Fokus – Expand later)
- Verschiedene Cases (American Aperal, Adidas, EnBW, Mercedes, Nissan, Pontiac, L-World, )
---
Social Commerce & Crowdsourcing in der Praxis
Jochen Krisch, "ExcitingCommerce.com"
- Beispiele von Communities, die schon länger dabei sind: Titus, Globetrotter, ZooPlus
- Neue Beispiele: fittness.de, HappySize
- Konzept Crowdsourcing im eCommerce: Die aktive Einbindung der Community für ein gemeinsames Ziel
- Beispiele dafür: Threadless, LaFraise, Naked&Angry (Schwester von Threadless)
- Weiteres großes Thema: Social Shopping
- Deutsche Beispiele: Yieeha, Dealjäger, DaWanda,…
Größte Aufgabe der Macher
...und gleichzeitig oft noch ein recht ungelöstes Problem: Aktivierung der Community zu aktiven Beteiligung. Derzeit werden verschiedene Icentivierungs-Ansätze getestet (Monatliche, tägliche Anreize, Geldpreise, Gewinnmöglichkeiten, …)
---
Zehn Jahre Community auf Spotlight.de
Peter Herzog, Spotlight.de
- Eine Community die schon seit 1997 existiert
- „Community pur, ohne SchnickSchnack“
- Menschen unterstützen sich bei IT-Problemen
- Kostenlos, rein werbefinanziert
- Versucht sich über eine angenehme Atmosphäre von den anderen Communities abzuheben
- Die Leute fühlen sich wohl, trotz oder wegen des „altmodischen“ Designs und des sehr reduzierten Feature-Umfangs (nur Foren)
- Foren-Baumstruktur ist bewusst belassen, weil die User das gut finden
- Das Layout ist zwischenzeitlich ein Alleinstellungsmerkmal. „So sieht inzwischen kein Forum mehr aus“
- 50.000 registrierte User
- Wichtig: Diplomatische Community-Betreuer mit hoher sozialer Kompetenz. „Man muss mit den Leuten einfach reden. Auch mit denen mit komplizierter Charakterstruktur“.
- Schlechte Erfahrungen mit Comunity-Betreuern, die direkt aus der Community kommen. Daher gibt’s bei Spotlight bezahlte Communty-Manager, die vorher ausgebildet werden.
- Problem bei Markenarktiklern: Das Misstrauen gegenüber kommerziellen Anbietern ist groß. „Mir glaubt man halt eher als Adidas.“
- Peter Herzog sieht Werbung in seinem Forum als Auszeichnung für Qualität und Spirit. „Also es gibt Foren, da würde ich mit Sicherheit nicht werben“. Und das kommuniziert er auch seinen Usern.
- „Spotlight ist auf Nachhaltigkeit angelegt und nicht auf einen schnellen Hype“
- „Ich mache ein Forum für Deutschland, weil ich nicht weiß wie die Leute in Amerika oder Italien ticken“
- „Man steht als Macher mit jedem Wort in der Öffentlichkeit“
- „Ich hab noch die einen Euro für Werbung ausgegeben. Die User von Spotlight kommen hauptsächlich über Mundpropaganda und Suchmaschinen“
Markus Breuer, elephant seven
- Die klassische Werbung hat derzeit ein Aufmerksamkeitsproblem
- Erläuterung der Grundlagen von SL
- Erläuterung der Möglichkeiten des Avatar-Building für Marketing (Face, Personality, Distance, Proxmity, Gestures , Sharing Experiece)
- Alles was erschaffen wird, ist Eigentum und kann vermarktet werden
- Registrierte Anwender: ca.6 Mio
- Aktive User: ca. 1 Mio
- Demographie: Male/Female: 65% / 35%
- Deutschland: 100.000 – 200.000 Anwender. Das ist unter Marketinggesichtspunkten nicht viel.
- Warum trotzdem interessant? Weil man für bestimmte Projekte nicht die große Masse braucht.
- Manchmal lieber eine intensive Kommunikation mit einer kleineren qualifizierten Gruppe
- Möglichkeit: Kombination und Synchronisation von klassischen Marketingmaßnahmen in SL
- Möglichkeit: Fokusgruppen-Tests (Fokus – Expand later)
- Verschiedene Cases (American Aperal, Adidas, EnBW, Mercedes, Nissan, Pontiac, L-World, )
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Social Commerce & Crowdsourcing in der Praxis
Jochen Krisch, "ExcitingCommerce.com"
- Beispiele von Communities, die schon länger dabei sind: Titus, Globetrotter, ZooPlus
- Neue Beispiele: fittness.de, HappySize
- Konzept Crowdsourcing im eCommerce: Die aktive Einbindung der Community für ein gemeinsames Ziel
- Beispiele dafür: Threadless, LaFraise, Naked&Angry (Schwester von Threadless)
- Weiteres großes Thema: Social Shopping
- Deutsche Beispiele: Yieeha, Dealjäger, DaWanda,…
Größte Aufgabe der Macher
...und gleichzeitig oft noch ein recht ungelöstes Problem: Aktivierung der Community zu aktiven Beteiligung. Derzeit werden verschiedene Icentivierungs-Ansätze getestet (Monatliche, tägliche Anreize, Geldpreise, Gewinnmöglichkeiten, …)
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Zehn Jahre Community auf Spotlight.de
Peter Herzog, Spotlight.de
- Eine Community die schon seit 1997 existiert
- „Community pur, ohne SchnickSchnack“
- Menschen unterstützen sich bei IT-Problemen
- Kostenlos, rein werbefinanziert
- Versucht sich über eine angenehme Atmosphäre von den anderen Communities abzuheben
- Die Leute fühlen sich wohl, trotz oder wegen des „altmodischen“ Designs und des sehr reduzierten Feature-Umfangs (nur Foren)
- Foren-Baumstruktur ist bewusst belassen, weil die User das gut finden
- Das Layout ist zwischenzeitlich ein Alleinstellungsmerkmal. „So sieht inzwischen kein Forum mehr aus“
- 50.000 registrierte User
- Wichtig: Diplomatische Community-Betreuer mit hoher sozialer Kompetenz. „Man muss mit den Leuten einfach reden. Auch mit denen mit komplizierter Charakterstruktur“.
- Schlechte Erfahrungen mit Comunity-Betreuern, die direkt aus der Community kommen. Daher gibt’s bei Spotlight bezahlte Communty-Manager, die vorher ausgebildet werden.
- Problem bei Markenarktiklern: Das Misstrauen gegenüber kommerziellen Anbietern ist groß. „Mir glaubt man halt eher als Adidas.“
- Peter Herzog sieht Werbung in seinem Forum als Auszeichnung für Qualität und Spirit. „Also es gibt Foren, da würde ich mit Sicherheit nicht werben“. Und das kommuniziert er auch seinen Usern.
- „Spotlight ist auf Nachhaltigkeit angelegt und nicht auf einen schnellen Hype“
- „Ich mache ein Forum für Deutschland, weil ich nicht weiß wie die Leute in Amerika oder Italien ticken“
- „Man steht als Macher mit jedem Wort in der Öffentlichkeit“
- „Ich hab noch die einen Euro für Werbung ausgegeben. Die User von Spotlight kommen hauptsächlich über Mundpropaganda und Suchmaschinen“
tulmer - 2007/05/10 10:51




