Sollte an Schulen Online-Medienkompetenz gelehrt werden?
Der letzte Vorfall dieser Art macht mich wieder mal nachdenklich. Auf StudiVZ machten sich einige Azubis ordentlich Luft über ihre angeblich schlechten Arbeitsbedingungen und beleidigten offensichtlich noch massiv ihren Vorgesetzten. Der bekam davon Wind und setzte die cleveren jungen Leute fristlos vor die Tür.
So kommt das wohl, wenn die rosarote Freiheit sich ständig mit jedem austauschen zu können, auf ein komplett zurück gebliebenes Verständnis für das verwendete Medium trifft.
Im Moment wächst eine Generation heran, die das Internet und seine Tools so selbstverständlich nutzt wie ich damals das Telefon. Sie wissen wie man geschlossene Community-Gruppen eröffnet, wie man Blogs administriert und Wikipedia-Beiträge anlegt.
Aber sie haben keine Ahnung davon wie dieses Medium, das sie täglich stundenlang nutzen, wirklich funktioniert. Sie scheren sich nicht darum, was mit den Gigabytes an Daten geschieht, die sie täglich preis geben. Sie machen sich keine Gedanken darum, welche rechtlichen Konsequenzen ihr Handeln nach sich ziehen kann. Die Party-Fotos von letzten Suff könnte nächsten Monat der Personaler vom Ausbildungsbetrieb ergooglet haben? Interessiert sie nicht, oder wissen eben nicht. Und beim Stichwort Google-Cache denken sie vermutlich an eine neue Möglichkeit der Online-Barzahlung.
Daher, denke ich, sollten sich die zuständigen Stellen dringend mit einer Art Medienerziehung in der Schule auseinander setzen. Im besten Fall erlernen die Jugendlichen die Nutzung und die Funktionsweise "ihres" Mediums gleichzeitig.
So kommt das wohl, wenn die rosarote Freiheit sich ständig mit jedem austauschen zu können, auf ein komplett zurück gebliebenes Verständnis für das verwendete Medium trifft.
Im Moment wächst eine Generation heran, die das Internet und seine Tools so selbstverständlich nutzt wie ich damals das Telefon. Sie wissen wie man geschlossene Community-Gruppen eröffnet, wie man Blogs administriert und Wikipedia-Beiträge anlegt.
Aber sie haben keine Ahnung davon wie dieses Medium, das sie täglich stundenlang nutzen, wirklich funktioniert. Sie scheren sich nicht darum, was mit den Gigabytes an Daten geschieht, die sie täglich preis geben. Sie machen sich keine Gedanken darum, welche rechtlichen Konsequenzen ihr Handeln nach sich ziehen kann. Die Party-Fotos von letzten Suff könnte nächsten Monat der Personaler vom Ausbildungsbetrieb ergooglet haben? Interessiert sie nicht, oder wissen eben nicht. Und beim Stichwort Google-Cache denken sie vermutlich an eine neue Möglichkeit der Online-Barzahlung.
Daher, denke ich, sollten sich die zuständigen Stellen dringend mit einer Art Medienerziehung in der Schule auseinander setzen. Im besten Fall erlernen die Jugendlichen die Nutzung und die Funktionsweise "ihres" Mediums gleichzeitig.
tulmer - 7. Apr, 20:04





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