Internet

Montag, 7. April 2008

Sollte an Schulen Online-Medienkompetenz gelehrt werden?

Der letzte Vorfall dieser Art macht mich wieder mal nachdenklich. Auf StudiVZ machten sich einige Azubis ordentlich Luft über ihre angeblich schlechten Arbeitsbedingungen und beleidigten offensichtlich noch massiv ihren Vorgesetzten. Der bekam davon Wind und setzte die cleveren jungen Leute fristlos vor die Tür.

So kommt das wohl, wenn die rosarote Freiheit sich ständig mit jedem austauschen zu können, auf ein komplett zurück gebliebenes Verständnis für das verwendete Medium trifft.
Im Moment wächst eine Generation heran, die das Internet und seine Tools so selbstverständlich nutzt wie ich damals das Telefon. Sie wissen wie man geschlossene Community-Gruppen eröffnet, wie man Blogs administriert und Wikipedia-Beiträge anlegt.

Aber sie haben keine Ahnung davon wie dieses Medium, das sie täglich stundenlang nutzen, wirklich funktioniert. Sie scheren sich nicht darum, was mit den Gigabytes an Daten geschieht, die sie täglich preis geben. Sie machen sich keine Gedanken darum, welche rechtlichen Konsequenzen ihr Handeln nach sich ziehen kann. Die Party-Fotos von letzten Suff könnte nächsten Monat der Personaler vom Ausbildungsbetrieb ergooglet haben? Interessiert sie nicht, oder wissen eben nicht. Und beim Stichwort Google-Cache denken sie vermutlich an eine neue Möglichkeit der Online-Barzahlung.

Daher, denke ich, sollten sich die zuständigen Stellen dringend mit einer Art Medienerziehung in der Schule auseinander setzen. Im besten Fall erlernen die Jugendlichen die Nutzung und die Funktionsweise "ihres" Mediums gleichzeitig.

Dienstag, 1. April 2008

Wer wird Millionär, ohne eine semantische Suchmaschine?

Gestern, kurz nach 21:00 Uhr, ereignete sich Mysteriöses auf diesem Blog. Und nach 10 Minuten war der Spuk auch schon wieder vorbei. Innerhalb dieser Zeit fand ein regelrechter Frequenz-Gau auf diesen Eintrag statt:
50 Jahre TV-Werbung - Is' gut jetzt.

Sehr seltsam das. Der Eintrag ist über anderthalb Jahre alt und hat seit ewigen Zeiten keinen mehr interessiert. Nun, der Keyword Activity zufolge kamen diese Wildgewordenen alle über diese oder ähnlich lautende Suchanfragen rein:
„Werden die Mainzelmaennchen in diesem jahr 50 jahre“.

Bling... es wurde hell. Zufälligerweise habe ich gestern mal beim Jauchschen Millionenquiz rein geschaut. Eine der Fragen, die in der Werbepause von den Zuschauern per SMS beantwortet werden können, drehte sich inhaltlich genau darum. Wer wird dieses Jahr 50? Die Schlümpfe? Die Mainzelmännchen? Na, wer weiß es?

Genau hier sind wir wieder am wunden Punkt und der ewigen Schwachstelle von herkömmlichen Suchmaschinen. Sie sind dumm!

Denn all die armen Ratefüchse, die gern die 5.000 Euronen eingestrichen hätten, hofften bei mir die Antwort auf die Frage zu finden. Sie wurden bitter enttäuscht. Denn ich schrieb in besagtem Beitrag über 50 Jahre TV-Werbung und meine dazugehörige Beziehung zu den Mainzelmännchen.

Das allein reicht schon, um mich bei all den Anfragen auf der ersten Seite zu listen. Bedauernswert.

Die Lösung wäre in diesem Fall die semantische Suchmaschine. Also eine Suche die neben der Suche nach Stichworten darüber hinaus auch Relationen zwischen Begriffen erfassen kann. Nun ist das alles ja glücklicherweise längst in der Röhre.

Wenn RTL seine Kohle mal sinnvoll anlegen würde, wäre eine Verdopplung der Teilnehmer innerhalb kürzester Zeit ein Kinderspiel... ;-)

Montag, 4. Februar 2008

Wenn Print-Redakteure für Webmagazine schreiben...

... das unterstelle ich hier jetzt einfach mal... ;-)

emar_block11

http://www.emar.de/emar/NL/news/artikel/2008/02/52747/index.html

Samstag, 25. August 2007

Barcamp in München

Sehr klasse! Am 6. / 7. Oktober 2007 (parallel zum Oktoberfest) ist für München ein Barcamp geplant! Ich bin barcamp-mäßig leider immer noch gänzlich unbeleckt und freu mich daher um so mehr über einen Termin im Süden. Frankfurt hatte ich damals geplant. Aber dann erhielt ich über einen Kumpel noch kurzfristig ne Karte für das seit Monaten ausverkaufte Derby vom VfB gegen die Bayern. Sorry, hier musste ich Prioritäten setzen… ;-)

Aber München sollte auf jeden Fall klappen. Laut Henning geht evtl. nächste Woche das Wiki online.

Montag, 25. Juni 2007

The Care Club - Shopping.... aber mal richtig social

careclub
Sozial bedeutet laut Wikipedia:
In der Umgangssprache bedeutet sozial der Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies beinhaltet die Fähigkeit (zumeist) einer Person, sich für andere zu interessieren, sich einfühlen zu können, das Wohl Anderer im Auge zu behalten (Altruismus) oder fürsorglich auch an die Allgemeinheit zu denken.

In diesem Sinne ist das neu gestartete Projekt The Care Club mal richtig sozial. ;-)
Denn von der Summe, die Ihr für die Produkte im Online-Shop zahlt, geht ein nicht unerheblicher Anteil an ein Projekt Eurer Wahl.
Also Einkaufen und Gutes tun!

Nähere Infos bei Stern.de

Samstag, 13. Januar 2007

Bloggertreffen am 21. Januar in München im Vorfeld des DLD07

Ob ich die Möglichkeit bekommen werde beim DLD07 dabei zu sein, steht leider noch in den Sternen. Auf jeden Fall dabei sein werde ich allerdings beim Bloggertreffen im Vorfeld des DLD, das Robert und Klaus ins Leben gerufen haben. Die Teilnehmerliste liest sich hoch interessant!

Anmedlungen bei Robert in den Kommentaren.
Teilnehmerliste hier bei Klaus.

Dienstag, 24. Oktober 2006

Webmontag Nr.3 in Stuttgart

Na gut. Webmontag und Regen scheinen irgendwie dicke Kumpels zu sein. Wie auf dem Weg zur ersten Veranstaltung verbrachte ich die Stunde auf der A8 hauptsächlich mit praktischer Kompetenzerweiterung in Sachen Aquaplaning. Der Rest war Trial and Error: Hochschule der Medien finden, Haupteingang finden, Plätzchen finden...

Nach einer Begrüßung von Herrn Prof. Schulz stellte Oliver Gassner kurz das Experiment in Second Life vor: Zum parallel stattfindenden Webmontag in SL, sollte der aktuelle Stuttgarter Webmontag live in diese virtuelle „Zweit-Welt“ übertragen werden. Ob es denn geklappt hat, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis...

Als erster Vortragender sprach Prof. Rafael Capurro (Professor an der HDM) über Hermeneutik und Semantik. Was ich aus diesem Vortrag mitnehme ist die Bewusstseinserweiterung für ein spannendes Thema und mein Wunsch hierüber mehr zu erfahren. Mehr war für mich in diesen 10 Minuten nicht drin. Ein grobes Grundlagenwissen werde ich mir in den nächsten Wochen hoffentlich anlesen können. Bei Robert habe ich heute zufällig schon was zum Thema gefunden (PDF).

In der Folge sprach Jan Theofel (stimmlich leicht angeschlagen) über sein Projekt Jan kocht WM-Rezepte. Seine Tipps und Erfahrungen hieraus teilte er in die Gebiete Technik, Inhalt und Kommunikation. Hier einige Punkte die er ansprach:

- Zeitgesteuerte Blogsoftware ist wichtig
- Rückwirkende Postings sollten möglich sein
- Die Inhalte sollten so weit als möglich vorproduziert werden
- Kein Start ohne Inhalte. Also das Projekt nicht großartig ankündigen, ohne Futter dafür zu haben.

Mir stellt sich im Nachhinein die Frage ob hierfür das Konzept eines Weblogs notwendig gewesen wäre, bzw. das Ganze überhaupt ein Weblog ist. Meinem Verständnis nach hätte es auch eine konventionelle Webseite getan, auf der täglich Rezepte veröffentlicht werden. Was ich allerdings einsehe ist, daß Jan einige Wesenszüge von Weblogs, wie beispielsweise die Kommentarfunktion, ganz gut entgegengekommen sind.

Als Kandidat Nr. 3 war Veikko Wünsche mit seinem Vortrag „Social Bookmarking und Tagging im mobilen Web“ vorgesehen. Da Herr Wünsche aber aus nicht erfindlichen Gründen abwesend war, setzte Max Völkel die Reihe zum Thema „Semantic Wikipedia“ fort. Im Nachhinein wäre es meiner Ansicht nach sinnvoller gewesen, die Herren Capurro und Völkel wegen der sich ergänzenden Themen nacheinander sprechen zu lassen. Wie auch immer. Auch hier gilt für mich „Aha. Interessanter Ansatz. Spannend das mal gehört zu haben. Alles weitere mal bei Gelegenheit nachlesen.“ Das Demo-Wiki zum Thema gibt’s übrigens hier.

Insofern habe ich dieses Mal nicht allzu viele direkt anwendbare praktische Infos mitgenommen. Dessen ungeachtet hat der Besuch des dritten Webmontags in Stuttgart als „Horizonterweiterung“ auf jeden Fall gedient. Und das ist ja oft sogar mehr wert.

Außerdem arbeite ich seit heute an meinem ersten Fachbuch:
„Das Wesen des Aquaplaning am Modell der A8 Ulm-Stuttgart.“ ;-)

---

Stichwortsuche bei Technorati:
webmontag

Verwandte Artikel:
Web Montag in Stuttgart

Dienstag, 10. Oktober 2006

Google kauft YouTube

Jetzt ist es also offiziell:
Web 2.0 hat seinen ersten Milliardendeal.

Interessanter Kommentar von Robert:
ähm, nur mal so am Rande: Ich habe alle Infos aus Blogs bezogen, die imho sämtlichen Infos schneller und besser aufbereitet haben, als die Old Media Dogs. Bezeichnend, was den Speed angeht? Yep. Ein Glanztag für die Blogs! Die Tiefenanalyse und damit die Krümel werden den Old Dogs schon noch überlassen werden, dann hat jeder was von dem Kuchen ;)

Update:
Dieser Hype scheint einigen Analysten bereits den Blick auf die Realität zu vernebeln:[...]"Verdammt günstig für ein Unternehmen, das bereits eine globale Reichweite hat", findet das Trip Chowdhry vom Analyseinstitut Global Equities Research in San Francisco. "Die Marke von YouTube ist nicht geringer einzuschätzen als Google oder Coca Cola." [...]

YouTube wertgleich wie Coca Cola? Jetzt bleibt mal auf dem Teppich!

Donnerstag, 28. September 2006

DMMK Interaktives Design am 27.September 2006 in Stuttgart

So, der erste Tag des Deutschen Multimedia Kongresses ist zu Ende. Damit endet für mich auch bereits die Veranstaltung weil ich den morgigen Workshop nicht besuchen werde.

Gut war’s. Interessant war’s.
Die spannendste Fragestellung, die ich aus dieser Veranstaltung herausgezogen habe, war im Prinzip gar nicht konkret das Thema eines Referenten. Sie entwickelte sich in der Anschlussdiskussion des Vortrages „Coke Side of Life – Das neue Lebensgefühl im Netz“. Nämlich die Frage: Wie viel Web 2.0 verträgt eine Weltmarke?

Doch der Reihe nach. Nach der Begrüßung durch Klaus Haasis (Geschäftsführer der MFG Baden Württemberg) sprach Bruce Livingstone die Keynote. Dieser ist CEO von iStockPhoto.com, das jüngst von Getty Images für 50 Millionen Dollar gekauft wurde.
Thema der Keynote „Monetizing the crowd in a Web 2.0 World“. Leider verwandte Bruce für konkrete Anregungen und Vorschläge zu diesem Thema nur fünf Minuten seiner Redezeit. Den restlichen Anteil nutze er für seinen Lebenslauf und vor allem um iStockPhoto.com vorzustellen. Einige Fakten:
- Über eine Million Mitglieder.
- 50 Angestellte.
- Alle 3 Sekunden wird ein Bild über iStockPhoto.com verkauft.
Web 2.0 definiert Bruce Livingstone übrigens so:
Integrated, webbased computing plattform for collaboration, powered by a network of human workforce.
Zu den “Secrets for making money with Web 2.0” nahm Bruce dann wie gesagt auch kurz Stellung. Hier drei Beispiele:
- Get an idea that causes a social epidemic
- Balance the commercial needs of your company with community needs.
- Realize that you have no control

Nach der Keynote referierten Sandra Griffel, Fabian Sax, sowie Renata Slisuric und Sven Küster über “Cue Management – Kundenansprache mit allen Sinnen”
Wie gehe ich also mit den Reizen, die der Kunde empfindet um? Wie kann ich diese steuern? Wie kann ich diese gezielt ansprechen?
Sandra Griffel von denkwerk erläuterte den Umstand, dass das Marketing den Unternehmen durch Web 2.0 immer mehr aus den Händen gleitet und wie sinnvollerweise darauf zu reagieren ist. Auch hier einige Guidelines:
- Bleiben Sie authentisch (dem Markenwert treu)
- Hören Sie Ihrer Zielgruppe genau zu
- Bieten Sie echten Mehrwert.

Im Anschluss daran sprach Fabian Sax über „Emotionen – oder was andere dafür halten“.
Fabian sprach mir gleich zu Beginn seines Vortrages aus der Seele. Warum zum Geier muss im Moment immer alles so schrecklich emotional sein? Er machte dies an zwei Komponenten fest. Zum einen lehrt die Hirnforschung genau das. Nämlich dass wir uns Dinge, die in uns Emotionen auslösen einfach besser merken. Zum anderen geht es schlicht um Eitelkeit. Die Agentur will Awards einheimsen. Daher frachtet sie die Kampagne mit Emotionen voll, in der Hoffnung bei der Jury zu punkten.
Alles in allem ein wirklich spannender Vortrag den ich mir gern noch 10 Minuten länger angehört hätte. Ach ja, ein Satz ist mir noch in Erinnerung geblieben, den ich auf dieser Konferenz so nicht erwartet hätte: „Ich rate allen Unternehmen: Macht keine Weblogs, sondern kümmert Euch um vernünftige PR“.

Nach Fabian Sax folgte der eingangs bereits erwähnte Vortrag von Renata Slisuric (Coca Cola) und Sven Küster von den argonauten 360°.
So. Nun ist da also ein absoluter Global Player, der über eine junge emotionale Kampagne versucht auf der Web 2.0-Schiene zu fahren. Das große Problem an der Sache ist, das Unternehmen dieser Größe Konventionen, Vorschriften und Kommunikationsrichtlinien unterliegen, die sie von einem Bremer Supermarkt oder einer Kelterei in Arnsdorf einfach um Lichtjahre trennen. Und genau hier liegt der wunde Punkt: Ich will ja irgendwie schon webzweinullig sein, aber ich darf halt nur in sehr begrenztem Maße. Stichwort Kontrolle. Entsprechend groß waren teilweise die Fragezeichen im Gesicht einiger Teilnehmer, als die beiden mit der Präsetation der neuen „Coke Side of Life“-Kampagne fertig waren. Was war daran jetzt Web 2.0? Nun ich möchte das Ganze aufgrund fehlender Kenntnisse der internen Vorgaben gar nicht werten.

So nach lecker Essen (wer mit gesagt hätte, dass die Lasagne vegetarisch ist, hätte mir die trockenen Nudeln erspart ;-)) stand ein Streitgespräch auf dem Programm zum Thema: „Web 2.0 = Design 0.5?“ Gestitten haben sich Jutta Croll von der Stiftung Digitale Chancen, Ralf Heller, Vorstand der Virtual Identity AG, Peter Kabel, (wem muss ich den noch vorstellen) und Alex Wunschel freier Marketing- und Medienberater.
Das Kernthema: Viele Web2.0-Anwendungen sind vom Design her absolut reduziert auf das Wesentliche. Als Beispiel sei Flickr oder del.icio.us genannt. Sehr viel weiß, keine Spielereien, keine speziellen Fonts. Außerdem - so verlautete jedenfalls - soll das neue XING-Layout vom Ansatz her ganz ähnlich funktionieren.
Hier bin ich persönlich vom gestalterischen Gesichtspunkt etwas in der Zwickmühle. Ich sehe einerseits das Design immer als Mittel zum Zweck der Informationsübermittlung. Niemals ein Design um des Designs willen. Also klar strukturiert und möglichst einfach zu handhaben. Aber wir sollten uns davor hüten uns tot zu reduzieren, weil es sonst sehr schwierig wird eine Marke wiedererkennbar zu machen.

Zum Thema „Simpicity – Die neue Einfachheit“ referierte im Anschluss Michael Volkmer (PDF) von Scholz und Volkmer. Dieser erläuterte an verschiedenen Beispielen wie recht komplexe Sacherhalte auf hohem ästhetischen Niveau und trotzdem einfach verständlich dargestellt werden können. Auffällig: Es wurde hierfür relativ oft Flash eingesetzt. Ja das kann man auch sinnvoll nutzen, statt ISDN-Usern mit nutzlosen Megabyteschweren Animationen die Laune zu verderben.

Ein echtes Highlight war für mich dann der Vortrag von Konrad Marx (Spreadshirt). Dieser vertrat seinen Kollegen Andreas Milles der über „Brandning ist tot – es lebe Do it yourself“ reden wollte. Ein Highlight nicht nur wegen der inhaltlichen Komponente, sondern weil Konrad so herrlich natürlich und sympathisch semiprofessionell referierte. Nicht dass ich mir das jetzt den ganzen Tag gewünscht hätte, aber es lockerte zu diesem Zeitpunkt doch sehr auf.
Nun, Konrad stellte das Konzept von Spreadshirt vor, was wohl als Paradebeispiel von Crowdsourcing angeführt werden kann. Es geht um Social Shopping und Costumization. Ich denke, dass Spreadshirt schon allein deshalb eine sehr hohe Markenbindung erreicht, weil ja jeder Verkäufer seine eignen Ideen, Logos und Designs über diesen Shop verkauft. Thema emotionale Bindung. Spreadshirt versucht nun diese Bindung zu verstärken in dem es beispielsweise regelmäßig zu Contests aufruft. Beispiel: T-Shirt-Design-Contest. Jeder der wollte konnte also ein Design für ein T-Shirt einreichen. Das Beste gewann 1.000 Euro und wurde über Spreadshirt verkauft. Das ist nun alles schön und gut und kann ja auch immer imagefördernd als Chance für junge aufstrebende Designer verkauft werden. Fakt ist aber auch (bewusst etwas überspitzt formuliert): Die „Crowd“ hat die Arbeit, und die Company streicht die Moneten ein. Oder welche Firma könnte sich einen Pitch mit 600 Agenturen leisten? Konrad Marx verweist - darauf angesprochen - auf den hohen internen Aufwand der im Rahmen so einer Aktion betrieben werden muss. Das mag ich ja gern glauben, aber ich denke: Der Imagegewinn, die Markenbindung plus die gesparten Agenturkosten rechnen sich in jedem Fall. Aber man muss auch ganz klar sagen: Es zwingt die Leute ja keiner mitzumachen.

So um das Ganze jetzt etwas abzukürzen (es ist schon relativ spät). Im letzten Block sprachen Dr. Rene de la Barre, Thomas Rühlemann und Armin Pohl über „Die dritte Dimension – Innovative Designwelten“.

Alles in allem also ein gelungener Kongress, der mir viele neue Denksätze eröffnet hat.

Dienstag, 26. September 2006

OpenBC wird XING - Eine kurze Chronologie

to_become_xing-enBegonnen hat wohl alles mit einem Eintrag hier.
Dann wurde dort auch kräftig spekuliert, und hier weiterspekuliert. Na ja und irgendwann hatte dann OpenBC wohl keine Wahl mehr und machte es offiziell.

OpenBC heißt künftig XING.

Inzwischen hat Lars Hinrichs offiziell Stellung genommen, das Logo ist raus, eine erste Webseite ist online und Wikipedia ist bereits upgedatet.

About...

Thorsten Ulmer

Clickpunkt 7 ist das private Weblog von Thorsten Ulmer, angestellt im Bereich Marketing/Neue Medien.
Er schreibt hier vorwiegend über die neuen Herausforderungen und Chancen die "das soziale Web" dem Marketing bietet.
mehr...

Kontakt:
info'at'thorsten-ulmer'dot'de

XING

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Thorsten im Interview

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