LiveBlogging

Sonntag, 25. Januar 2009

Designcamp Köln: CMSimple

Sonntag, Mittagspause beim Designcamp in Köln. Ich komme eben aus der Session von Uwe Altmann der "CMSimple" vorgestellt hat. Hier meine Notitzen:

* Sammlung von PHP Scripten
* Keine Datenbank als Vorrausetzung
* nur PHP 4.0.4
* Speicherung des gesamten Contents in einer html-Datei

Vorteile:
* Online WYSIWYG-Editing
* Bilder und Downloadhandling on- oder offline
* Systemdateien online editierbar
* Automatischen Backkúp beim Logout
* Mehrsprachige Sites

Nachteile:
* Nur ein Benutzer (kein Multiusermanagement)
* Nur ein Layout
* Kein Workflow im Backend
* Der Content sollte nicht mehr als 2MB Text haben

Mein Fazit: Für kleine Projekte sicherlich eine Alternative. Die "Schlankheit" des Systems macht es natürlich auf der anderen Seite wieder recht unflexibel. Es hält jedoch was der Name verspricht. Es ist tatsächlich simpel. 130KB, Keine Datenbank, kein Schnickschnack.

Freitag, 23. Januar 2009

Designcamp Köln... morgen gehts los

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Am Wochenende ist mal wieder Barcamp-Zeit. Dieses mal wartet allerdings ein besonderes Barcamp auf mich.

„das designcamp cologne ist ein ort des fachlichen austausches, des dialoges und der inspiration, der über räumliche und fachliche grenzen hinweg von menschen spontan geschaffen wird.“

So verspricht es die Ankündigung. Für jemand wie mich, der (nicht nur Web-)Design liebt, ein Traum. Ich werd sicher jede Menge Eindrücke twittern und möglichst auch hier Bericht erstatten.
Bis morgen in Köln!

Dienstag, 21. Oktober 2008

LiveBlogging@systems08 // Ich bin dann mal raus

Okay, bevor ich von der Systems-Security rausgeschmissen werde, verabschiede ich mich lieber schnell von der Systems 08. Leider ist es mir nur heute möglich dabei zu sein.

Vielen Dank für die tolle Betreuung an Julia Haigis, Alex Broy, Oli Gassner und nicht zu vergessen Flo, der Blogger Steward!

Bis nächstes Jahr!

LiveBlogging@systems08 //Internetworld-Kongress 4

Nico Zorn, Monetarisierung von Communities

* Stellt produki vor

* Konzept (Welches Problem der Community soll gelöst werden? Steichen Sie Features die andere besser können, User frühzeitig miteinbeziehen (Closed Beta))

* Nutzer gewinnen (Kommunizieren auf Veranstaltungen, Presse, Blogs, Twitter/Identifikation der Multiplikatoren/AdWords, SEO, PR)

* ABER fokussieren Sie sich auf das Produkt und danach aufs Marketing

* Nutzer aktivieren (Content bereitstellen, einfach Teilnahme, Punktesystem, Ranking, Trigger-Mails, Aktionen,…)

*Nutzerbindung (Incentivierung, Eigene Sprache und Rituale (Gruscheln…) Selbstdarstellung ermöglichen)

MONETARISIERUNG:
* Problem1: Das klassische Werbemodell funktioniert nicht in Communities

* Problem2: Fehlende Kaufabsicht

* Problem3: Datenschutzrechtlichen Herausforderungen (Targeting)

* Thema Premium: Nur 8,7% wären bereit für Inhalte in SN zu bezahlen

* Wie bekomme ich also meine Werbung in die Community: Gutes Beispiel: Brands4Friends

* Zitat aus einer Studie In kollaborativen Medien werden täglich 230 Mio. Gespräche über Produkte geführt.

* Was fehlt ist ein „individueller TKP für die Meinungsführer“ (Note of myself: Darüber macht sich die AG Social Media im Moment massiv Gedanken)

Fazit:
*Sprechen Sie über Ihre Community
* PIs sollten nicht der alleinige Maßstab sein
*Aggregation der Meinungsführer ist wichtig

LiveBlogging@systems08//Internetworld-Kongress 3

Künftige strategische Eckpfeiler der Kommunikation 2008-2013, Joachim Graf

Acht neue Werkzeuge im Marketing:
# Social Media Optimization (Walled Gardens vs. Open Space)

# Lass den Kunden sprechen (Bsp: Starbucks)

# Lass den Kunden kommunizieren (Bsp: Hornbach, VW)

# Wann er will. Wo er will. (Nivea Community wurde unglaublicherweise „nach Ablauf der Kampagne“ zugemacht!)

# Lass den Kunden Dich neu erfinden

# Mach Dich zum Teil seines Lenens

# Gestalten Sie die Kommunikation mit dem Kunden

# Ride the Bull and win

LiveBlogging@systems08//Internetworld-Kongress 1

Brörn Ognibeni, Trnd AG

* Macht erst mal den Unterschied zwischen Viral Marketing und Mundproganda-Marketing klar.

* Virales Marketing lenkt oft vom Produkt ab. (Beispiel Moorhuhn)

* Zwei Arten von WOM: Pull-WOM: Kaufrisiko und Involvement hoch. (Konsumenten suchen aktiv nach Infos)

* Push WOM: Kaufrisiko und Involvement niedrig (Konsumenten suchen nicht aktiv >> Beispiel: Kaugummi)

* Konsumenten vertrauen am meisten Empfehlungen.

* Dies planbar und messbar einzusetzen ist die Aufgabe von Trnd

* Fans und Marken werden über eine eigene Community ins Gespräch gebracht.

* Warum eigene Community? Die Menschen melden sich hier nur an um mit Marken zu kommunizieren. Außerdem: Dialog KnowHow aufbauen und die Möglichkeit die Teilnehmer kennenzulernen.

5stufiger Prozess von Kampagnen:
>> Stufe 1: Select (Auswahl passender Multiplukatoren)
>> Stufe 2:Connect „Ausbildung“ zu Brand Evangelists)
>> Stufe 3: Spread (Exponentielle Verbreitung durch Weitersagen an Freunde)
>> Stufe 4 Support (Ständige Betreuung der Multiplikatoren)
>> Stufe 5 Measure (Auswertung)

Fazit:
Durch echten und ehrlichen Dialog den Kunden für die Marke gewinnen und zum Fan zu machen.

LiveBlogging@systems08 // Messeeindrücke

Okay, nach einem ausführlichen Rundgang durch die Messehallen, sitze ich jetzt im Internetworld-Kongress in der Session "Virales Marketing".

Das Messepublikum ist überraschend gemischt. Geschäftsleute, Schlipsträger, Dreikäsehochs vollgepackt mit GiveAways, sowie jede Menge Informatik-Geeks. Genau das macht aber auch die Messe sehr spannend.

Meine persönliche Erfolgsbilanz als Lanyard-Sammler: 4 Stück. Ich arbeite daran... ;-)

Hier die Eindrücke meines Messerundgangs:

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LiveBlogging@systems08 // Die ersten Bilder

So, angekommen in der Bloggerlounge in Halle B1. Oli Gassner und Alex "Podpimp" Wunschel sind bereits am Start. Kaffee ist da und das Wlan funkt nach einigen Problemen jetzt auch.

Schlecht scheint es der IT-Branche nicht zu gehen. Im Parkhaus wähnte ich mich eher im Porsche-Showroom (kommen die hässlichen Heckspoiler wieder zurück?)

Ich werd mir jetzt mal die Messe ansehen und heute Mittag einige Impressionen vom InternetWorld-Kongress liefern.
Hier die ersten Eindrücke:

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LiveBlogging@systems08 // Countdown

systemslogoDie Systems hat sich vor gut zwei Wochen entschlossen, neben den „normalen“ Journalisten auch Blogger als offizielle Pressevertreter zu akkreditieren.

Und im Gegensatz zu manch anderer Veranstaltung, machen die Münchner Nägel mit Köpfen. Das Barcamp München wurde als Infoquelle genutzt, ein Twitter-Account eingerichtet und innerhalb kürzester Zeit wurde vor Ort eine Bloggerlounge aus der Taufe gehoben.
Respekt!

Respekt ist auch deshalb angebracht, weil sich die Presseverantwortlichen schon auf eine etwas ungewisse Reise begeben. Journalisten und Blogger. Das ist ja auch nach einigen Jahren Web 2.0 ein noch nicht ganz ausdiskutiertes Verhältnis. Und nun geht eine der größtem IT-Messen Deutschlands her und akkreditiert Blogger als offizielle Pressevertreter mit Presseausweis und all dem üblichen Pipapo. Nun mag es sicher den einen oder anderen Blogger-Kollegen geben der sagt: „Drauf gesch....“
Worum es mir aber geht, ist der Mut hier Vorreiter zu sein und notfalls auch die eine oder andere gerümpfte Journalisten-Nase zu riskieren.

Ich jedenfalls freue mich auf die Bloggerlounge, auf interessante Gespräche, hoffentlich viele bekannte Blogger-Kollegen und eine spannende Systems. Ich werde versuchen einige Male direkt vom Internet-World-Kongress zu berichten.
Und wer weiß, vielleicht ergibt sich im Pressezentrum die eine oder andere Möglichkeit mit der „normalen“ Journalistenzunft ein paar Vorurteile auszuräumen.

Bis gleich!

Tag: systems08

Montag, 13. Oktober 2008

LiveBlogging@doit.konferenz 2008 // Teil 2

Community Marketing – Einsatzspektrum und Perspektiven für Unternehmen
Prof. Dr. Ralf Schengber/FH Münster

Frage: Wie können Unternehmen Communities für sich nutzen?

Fremde/externe Communities:
- Marketingforschung
- Interkation
- Markenführung
- Support

Eigene Communities:
- Kampagnen
- Produkte
- Themen besetzen

Schritt für Schritt:
1. Analyse und Überblick
2. Konzeption und Planung
3. Umsetzung und Evaluierung (angemessene Betreuung)

Welche Risiken sehen Unternehmen in Communities:
>> Negative Kritik
>> Kontrollverlust
>> Guerilla Kampagnen der Wettbewerber

Chancen:
>> Informationsgewinnung
>> Nähre zu Interessenten
>> Trendscouting

WorstCase im Bereich Community-Marketing:
Plus in Second Life
Best Case:
EA und Tiger Woods PGA 2009 (It‘s not a Clitch, he’s just good)

Mein Fazit:
Sehr mitreisender begeisternder Vortrag.
Einziger Kritikpunkt: Wir sollten mittelfristig davon weg kommen immer mit diesen ungreifbaren Video-Klickzahlen um uns zu werfen ohne mal reflektiert über betriebswirtschaftliche Kennzahlen (wie Umsätze, etc.) zu reden. Wohlwissend, dass sich hiermit im Moment sehr viele schlaue Menschen beschäftigen und dies ein sehr umfangreiches Feld ist.

Erfolgreich wachsen: www.fahrrad.de, der Onlineshop mit integrierter Community
Rene Markus Köhler, internetstores AG

Produktbewertungen
- Massive Steigerung der Glaubwürdigkeit
- Steigerung des Contentumfangs- und aktualität gegenüber Google
- Steigerung der Conversionrate
- Sogeffekt (die Relevanz des Wettbewerbers sinkt, mit der
- Incentivierung (eigene Währung) von Produktbewertungen

Dritter Kommunikationskanal neben Telefon und Email ist ein LiveChat. Kundenvorteile:
- Information ist schneller zu erhalten
- Hemmschwelle geringer
- Servicezeiten dennoch wie beim Servicecenter

Händlervorteile:
- Steigerung der Kontakte
- Kunde nimmt Unternehmen als innovativ wahr
- …

Community auf fahrrad.de >> Plattform für Kommunikation, Präsentation und Austausch

Mehrwert:
- Dialog
- Transparenz
- Vertrauen
- Fachkompetenz
- Kundenbindung- und gewinnung
- Beratung (von Kunde zu Kunde)
- Content (für Kunden und Google)
- Differenzierung zum Wettbewerb
- Entlastung des Costumer Care

Technik:
Mischung aus Typo3 und OS Commerce

Module:
- Blogs (Incentivierung für Anlegen eines Blogs, aber auch Bewertungsabhängig >> Sicherung der Qualität)
- Bildergalerie (ebenfalls bewertbar und incentiviert)
- GPS-Touren (incentiviert)

Mein Fazit:
Den ersten Teil seines Vortrages hat Herr Köhler leider mehr oder weniger für Werbung missbraucht. Der zweiter Teil war allerdings durchaus hörenswert.

--

Tipp:
Schaut mal bei meiner Blogger-Kollegin Alexa (Webstyler) vorbei!

About...

Thorsten Ulmer

Das Clickpunkt7-Blog ist das Weblog von Thorsten Ulmer, Webdesigner, donutssüchtig, Social-Media-Enthusiast.
Er schreibt hier vorwiegend über die neuen Herausforderungen und Chancen die "das soziale Web" dem Marketing bietet.
mehr...

Kontakt:
info'at'thorsten-ulmer'dot'de
http://www.clickpunkt7.de

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Dialog:
Thorsten im Interview

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OnlineRelations - Kundenkommunikation im sozialen Web (pdf)

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