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Donnerstag, 26. März 2009

Wir waren Helden!

Na ja... ich habe zwar nur vier Jahre in den 70ern gelebt... aber einiges von dem ist wahr! :-)

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Wenn du als Kind in den 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten !

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.

Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.

Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmitteln.

Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir keinen Helm.

Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst Zuhause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste wo wir waren und wir hatten nicht einmal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“. Kannst du dich noch an „Unfälle“ erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.

Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms.
Wir hatten Freunde !!! Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht zu klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns.

Wie war das nur möglich ?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen wer gut war. Wer nicht gut war musste lernen mit Enttäuschungen klarzukommen.

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch die Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraus hauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei !

So etwas !

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit allem wussten wir umzugehen !

Und du gehörst auch dazu ? ! ? Herzlichen Glückwunsch !!!

geb. nach 1980 => So, jetzt wisst ihr Warmduscher das auch
geb. vor 1980 = Wir waren Helden

Donnerstag, 8. Januar 2009

Zitat des Tages

"Ich glaube, dass der eigentliche Grund nicht bei mir liegt, sondern dass es ein gewisses Bedürfnis nach Autorität gibt. Wenn man sie in der gegenwärtigen Führungsschicht der Banken, Unternehmen, der Gewerkschaften oder der politischen Parteien und im Parlament nicht ausreichend zu finden glaubt, dann richtet sich die Aufmerksamkeit auf die unterstellte Autorität eines Neunzigjährigen"
Helmut Schmidt über den starken Medienrummel um seine Person anlässlich seines Geburtstags.

Quelle: W&V Morgenpost

Dienstag, 18. November 2008

Es gibt Momente, da fasse ich das alles nicht...

"Ein sechs Jahre altes Albino-Mädchen ist in Burundi ermordet und verstümmelt worden. Laut der BBC steht die Tat im Zusammenhang mit dem Glauben, die Körperteile der Albinos besäßen Zauberkräfte."
(Quelle: Spiegel Online)

Leute, leben wir nicht alle im selben Jahrhundert?

Mittwoch, 12. November 2008

Moooooment! - Zum 85. Geburtstag von Loriot

„Bello sach ma: Talkshow!“
Dieser Satz gehört zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen. „Der sprechende Hund“ lief bei uns daheim auf Heavy Rotation. Zusammen mit der „Jodelschule“ und „Zwei Herren im Bad“.
Damals noch auf Kassette wohlgemerkt.

Der sprechende Hund:



Die unglaubliche Genialität von Loriot wird schon allein durch die Tatsache deutlich, dass ich mich über genau diese Sketche heute noch schief und krumm lachen kann. Auch das ist ein Punkt der die Magie von Loriot auszeichnet. Diese verblüffende Zeitlosigkeit seiner Werke. „Der Kleinsparer“ ist uralt und doch so erschreckend präsent.



Ich bin sicher noch etwas zu jung als dass mir „Früher war alles besser“-Phrasen über die Lippen kommen könnten. Aber wenn ich mir die Schröders, Barths und Cindies dieser Tage so ansehe, dann sehne ich mich regelmäßig nach Loriot. Aber ein Publikum, das nach Gags am Fließband verlangt hat vermutlich genau dieses Niveau verdient.

Marken sagt man ja gern nach, dass sie es „geschafft“ hätten, wenn Sie in den üblichen Sprachgebrauch übergegangen sind. Wie beispielsweise Tempo oder Flex.
Wie oft kommen mir im täglichen Leben Dialoge von Loriot ins Gedächtnis. „Ich weiß es nicht, ich bin kein Huhn.“ Oder: „Das Bild hängt schief.“Wie oft möchte man den Kellner im Restaurant fragen: “Herr Ober, dürfen WIR IHNEN vielleicht was bringen?“

In diesem Sinne, alles Gute zum Geburtstag Herr Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow!

Mooooment, der hier muss noch rein:

Montag, 13. Oktober 2008

Thorsten hofft...

... nach Marcel's Standpauke und Frau Heidenreich's lesenwertem Kommentar auf eine nachhaltige Debatte über die Qualität des deutschen Fernsehprogramms.
Denn diese ist definitiv überfällig.

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Lyrics des Monats - 10/06

Freitag, 23. Mai 2008

Zitat des Tages

"Du bisch wichtiger als dr Ötzi."

Unser lokaler Stuckateur besichtigt lieber mit mir gemeinsam den Rohbau, als "DJ Ötzi" zu begrüßen, der heute Abend bei uns im Ort auftritt.
;-)

Sonntag, 23. März 2008

Frohe Ostern!

... alt aber gut:

happyeaster

Erholt Euch über die Feiertage!
Bis gleich!

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Mensch walex.... (ein offener Brief)

Betrifft folgende Kommentare:
http://thorstenulmer.twoday.net/stories/3121691/#4352472
http://thorstenulmer.twoday.net/stories/4290294/#4352483
http://thorstenulmer.twoday.net/stories/4319194/#4352493

... weißt Du dass es Leute gibt, die den Glauben an die real existierende menschliche Intelligenz aufgrund diverser negativer Erfahrungen mit ihrer eigenen Spezies schon aufgegeben haben? Ich gehöre nicht dazu. Allerdings bringen mich ungewollt virtuelle Bekanntschaften wie die Deinige manchmal tatsächlich ins Grübeln. Aus welchem Antrieb handeln Menschen wie Du? Minderwertigkeitskomplexe? Geltungssucht? Aufmerksamkeitsdefizit? Oder ist es die pure Dummheit? Mach Dir keine Sorgen darüber. Zuviel Verstand macht meist nur unbeliebt.

Warum widme ich Dir also meine Zeit und sogar einen eigenen Beitrag?
Eigentlich ganz einfach. Ich halte es für notwendig sich selbst ab und an zu vergegenwärtigen, auf welch erschreckend triviale Weise es einer bestimmten Sorte Mensch gegönnt ist, sein Ego zu polieren. Wenn ich ehrlich bin, wäre ich manchmal auch gern so einfach gestrickt.

Ich bin sicher Du machst Dir nicht die Hoffnung, dass ich auf Deine pubertären Kommentare direkt eingehe. Danach könntest Du mir tatsächlich und berechtigterweise Erbärmlichkeit vorwerfen. Stattdessen möchte ich Dir gern einige Ratschläge mit auf den Weg geben:

1. Bitte mach Dich mit dem Sinn und Zweck von Petitionen vertraut.

2. Der ursprüngliche Name dieses Blogs lautet „Bloglevel 21“ und leitet sich aus dem HTML-Fachbegriff "Blocklevel-Element" her. Bitte lies hierüber bei Interesse nach.

3. Informiere Dich über die Funktionsweise von viralem Marketing.

4. Ich bin dem Alter in dem ich Menschen nach Ihrem Äußeren beurteilt habe seit 10 Jahren entwachsen. Strebe diesen Zustand an. Es wird Deinen Horizont erweitern.

5. Es gibt Menschen, die dazu neigen in den Vorhof der Artikulation den Gedanken zu tragen. Umgib Dich mit Ihnen.


Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit.


Thorsten

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Free Burma!

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Dienstag, 21. August 2007

Das Meer... II

Back again...
... hatte ich schon meine Liebe zum Meer erwähnt? ;-)

sylt07

About...

Thorsten Ulmer

Das Clickpunkt7-Blog ist das Weblog von Thorsten Ulmer, Webdesigner, donutssüchtig, Social-Media-Enthusiast.
Er schreibt hier vorwiegend über die neuen Herausforderungen und Chancen die "das soziale Web" dem Marketing bietet.
mehr...

Kontakt:
info'at'thorsten-ulmer'dot'de
http://www.clickpunkt7.de

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Thorsten im Interview

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