Imposant mögen sie ja klingen,
die Werte mit denen da jongliert wird. Aber zwei Dinge fehlen mir komplett beim neuen Viral der
dsg für Obi.
1.Die Botschaft:
Eine Aufgabe von Viral Advertising ist es, die Botschaft ins relevant Set des Kunden zu bringen. So viel habe ich gelernt auf der PreConference des diesjährigen
CommunitySummit in Wiesbaden. Die Botschaft dieses Spots ist mir indes auch nach mehrmaligen Sehen nicht klar. Natürlich wird Aufmerksamkeit erzeugt. Selbstverständlich wird die Marke zum Gesprächsstoff und Teil der Diskussionen. Aber wie hieß es früher so schön:
„Was will uns diese Werbesendung sagen?“
Bringt es die Marke nachhaltig weiter, wenn einige Wochen lang darüber gerätselt wird, ob der Mensch das nun wirklich kann oder nicht?
2. Der USP:
Sollten Virals nicht auch möglichst den USP oder wenigstens den gefühlten Mehrwert eines Produktes herausstellen? Wenn ich bei Obi einen Hammer erwerben kann, mit dem ich jonglierend Nägel in die Decke schlagen kann, habt Ihr mich überzeugt.